Berlin. Es läuft nicht gut für Martin Schulz. Egal ob mit Rentenkonzept, ausgefeiltem Parteiprogramm oder scharfen Attacken gegen die Kanzlerin: Mit nichts scheint er punkten zu können. In Umfragen bleibt die Differenz zwischen CDU/CSU und den Sozialdemokraten konstant hoch. In der SPD kam man deswegen zu dem radikalen Schluss, den Kanzlerkandidaten zu wechseln, bevor es zu spät ist. Der neue: Ein Portrait von Helmut Schmidt.

Die Wahl des neuen Kandidaten sei dabei äußerst schnell und unkompliziert verlaufen: „Es gab weit und breit schlicht keinen Anderen mit annähernd so viel Profil“, erklärte ein Beobachter der Partei. Der Einzige, der noch in Frage kam, der aktuelle Außenminister Sigmar Gabriel, lehnte entschieden ab: „Lieber trete ich Erdogan und Trump entgegen, als mit der SPD in den Wahlkampf – das ist aussichtsreicher“, so Gabriel.

Die Parteimitglieder haben die Wahl des neuen Kanzlerkandidaten insgesamt positiv aufgenommen. Besonders die neu aufgekommene Vertrauenswürdigkeit wurde hervorgehoben. „Das Portrait von Helmut Schmidt wirkt definitiv glaubwürdiger und authentischer, insgesamt standhafter“, wurde ein ranghohes SPD-Mitglied zitiert: „Man könnte sogar sagen frischer und gepflegter“.

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Foto (verändert) von Arne List / CC BY-SA 2.0, Foto Helmut Schmidt (verändert) von Bundeswehr/Archiv / CC BY 2.0